Afrikanische Pfeilgifte - download pdf or read online

By Dr. Hans Dieter Neuwinger

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Die Bereitstellung geeigneten Pflanzenmaterials, insbesondere von Strophanthus sarmentosus, zu dessen Beschaffung mehrere Expeditionen systematisch ganz Westafrika durchkämmten,. verhinderte jedoch eine derartige Cortisongewinnung. Andererseits sind inzwischen, besonders durch mikrobiologische Verfahren, wesentlich rationellere Quellen für dieses Mittel erschlossen worden. So haben sich mit zunehmender Kenntnis von der Wirkung der Giftstoffe auf unseren Organismus manche Pfeilgifte als wertvolle Heilmittel herausgestellt.

Die im südlichen Afrika weit verbreitete Fächerlilie Buphane disticha (L. ) HERB. („Giftbor1 der Buren), auch unter dem Synonym Haemanthus toxicaria L. beschrieben, wird heute vorwiegend von den Bewohnern der südöstlichen Kalahari als Pfeilgift benutzt [9]). Für die Verwendung durch andere Völker des südafrikanischen Raumes liegen keine eindeutigen Beweise vor. über die Inhaltsstoffe von Buphane disticha herrschte trotz mehrfacher Bearbeitung lange Unklarheit. HAUTH und STAUFFACHER [136] isolierten schließlich aus den Zwiebeln dieser Pflanze (Angola) elf Alkaloide (= 95% des Gesamtgehaltes von 0,3°/o), von denen als Hauptwirkstoffe Buphanidrin, Undulatin, Buphanisin, Buphanamin und Nerbowdin anzusehen sind.

GILG) die Unterscheidung der Strophanthine nach ihrem Ausgangsmaterial ein: g-, k-, h-, e-Strophanthin (= gratus, kombe, hispidus, emini) [149]. SCHMIEDBERG hatte bereits 1883 das Strophanthin in die Gruppe der Digitaliskörper (Digitaloide) eingereiht, die bei aller sonstigen Verschiedenheit pharmakologisch weitgehend übereinstimmen [151]. Nach intensiven klinischen und experimentellen Beobachtungen gab ALBERT FRAENKEL am 6. 4. 1906 auf dem 23. Deutschen Internistenkongreß bekannt, daß mit dem Strophanthin ein für die intravenöse Zufuhr geeigneter Körper für die Herztherapie zur Verfügung stehe, der dem Kranken in wenigen Minuten zugute komme [152].

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Afrikanische Pfeilgifte by Dr. Hans Dieter Neuwinger


by Charles
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